Save the Date 2026!

Aktuelles

  • Wasser, Felsen und ein bisschen Bouldern – ein Tag an der Toulourenc 🌿💦(7. August 2026)

    Heute startete der Tag ungewöhnlich früh. Bereits um 07:00 Uhr hielt Anne den Morgenappell und schaute dabei in so manches müde Gesicht. 😴 Kein Wunder, denn heute stand eine größere Tour auf dem Programm. Zum Glück konnte im Bus noch ein bisschen weitergeschlafen werden. Nach etwa 1,5 Stunden Fahrt war das Ziel erreicht: die Toulourenc.

    Der Fluss liegt am Fuße des Mont Ventoux – den dürften viele von euch aus der Tour de France kennen. Der berühmte Berg ist 1.910 Meter hoch und gehört zu den großen Herausforderungen der Tour de France. 🚴‍♂️⛰️

    Keine Sorge – die Besteigung stand heute nicht auf unserem Programm. 😉 Wir wollten die Toulourenc durchwandern.

    Im ersten Abschnitt geht es ganz gemütlich durch den Fluss. Wer trockene Füße behalten möchte, kann meistens über die Steine am Rand balancieren. Aber bei den weiterhin hochsommerlichen Temperaturen ist das kalte, glasklare Wasser eigentlich genau das Richtige. 💦

    Unterwegs gibt es jede Menge zu entdecken. Mal kann man in eine kleine Höhle hineinkriechen, mal in ein natürliches Wasserbecken springen. Da die Gruppe heute auch die Kleinsten dabeihatte, ging es etwas gemütlicher voran.

    Und genau das hatte auch etwas Gutes: Wer langsamer unterwegs ist, sieht mehr!

    So wurde eine kleine Wasserschlange entdeckt, zahlreiche Schmetterlinge flatterten durch die Landschaft und sogar eine Wasserquelle wurde gefunden. Die Trinkflaschen konnten direkt aufgefüllt werden. 🌿🦋

    An einer Stelle rücken die Felsen immer enger zusammen und das Wasser wird langsam tiefer. Wenn es dann den Bauchnabel erreicht, hört man plötzlich überall Quietschen – bei den Kindern genauso wie bei den Erwachsenen. 😂

    Kurz darauf wartete auch schon die wohlverdiente Pause. Unsere Fahrer standen mit Proviant bereit und heute gab es eine ganz besondere Stärkung: die Würstchen vom Vortag. Da fühlte sich die Wandergruppe doch fast schon königlich versorgt. 🌭😋

    Im zweiten Teil der Tour wurde es dann etwas abenteuerlicher. Hier geht es einen natürlichen Wasserfall hinauf. Und wie das bei unseren Kindern so ist: Natürlich sucht man sich nicht den einfachen Weg, sondern am liebsten den schwierigsten. 😄

    Dabei könnte man viele Hindernisse ganz bequem rechts oder links umgehen. Aber wo bleibt da der Spaß?

    Die Kinder waren heute außerdem unglaublich wissbegierig. Kacper konnte ihnen viel über die Gegend erzählen und musste so manche Frage beantworten: Wie entsteht eigentlich eine Schlucht? Woher kommt eine Wasserquelle? Warum sieht der Fels hier so aus?

    Aber auch Kacper konnte heute noch etwas lernen. Volodymyr kennt sich nämlich richtig gut mit Fischen aus und teilte sein Wissen gerne mit der Gruppe.

    Und genau dabei konnte man heute wieder beobachten, wie unsere Gruppe immer mehr zusammenwächst. Die Kinder halfen sich gegenseitig, motivierten sich und warteten aufeinander. Genau so soll es sein! ❤️

    Neben der Wasserschlange gab es übrigens noch eine weitere spannende Entdeckung: Ein Wasserskorpion wurde gesichtet. 🦂💦

    Die größeren Jungs Joel, Dario und Elija hatten es heute besonders auf die Felsen abgesehen. Sie entdeckten das Bouldern für sich.

    Beim Bouldern klettert man in niedriger Höhe ohne Seil kurze Kletterrouten. Dafür braucht man nicht nur Kraft, sondern vor allem Technik, Geschicklichkeit und manchmal auch ein bisschen Köpfchen. 💪🧗‍♂️

    Kacper zeigte den Jungs ein paar Tricks – und die drei waren mit Feuereifer dabei.

    Und wisst ihr was?

    Die Zahnfee hat schon wieder Arbeit! 🦷✨

    Unsere Benia hat tatsächlich schon wieder einen Zahn verloren. So langsam könnte die französische Zahnfee bei uns einen Dauersitz einrichten. 😂

    Nach einem langen und erlebnisreichen Tag wartete am Abend natürlich wieder unser Küchenteam.

    Heute gab es Bonzos berühmte „Xabi-Alonso-Pfanne“. Dabei handelt es sich um eine baskische Hähnchenpfanne: Zuerst wird das Hähnchen gegrillt, anschließend werden im entstandenen Fett die Bratkartoffeln zubereitet. Dazu kommen Paprika, schwarze Bohnen und ein bisschen Mais.

    Gewürzt wird das Ganze mit Piment d’Espelette, einem besonderen Gewürz aus dem französischen Baskenland. Nicht gerade günstig – aber unglaublich lecker! 🌶️😋

    Yam Yam!

    Irgendwann am Abend wurden dann auch noch die Bastelsachen ausgepackt und fleißig Postkarten gestaltet. Und schaut euch mal die Ergebnisse an – die können sich wirklich sehen lassen! 🎨📮

    Zum Abschluss des Tages warteten die Kinder schon sehnsüchtig auf die nächste Kinonacht. Die Feldbetten wurden aufgestellt, die Decken zurechtgelegt und dann hieß es: Film an!

    Nach diesem langen Tag dauerte es bei den meisten nicht mehr lange. Herrlich müde kuschelten sich die Kinder in ihre Betten und ließen sich vom Film langsam in den Schlaf berieseln. 🎬🌙

    Ein langer, heißer und wunderschöner Tag geht zu Ende.

    Bonne nuit aus Saint-Just! 🇫🇷❤️

  • Wieder zu Hause – und schon ist es vorbei ❤️

    Nach einer langen, aber zum Glück völlig ereignislosen Fahrt sind unsere Kinder heute Morgen gegen 8:45 Uhr in Leverkusen angekommen. 🚌🇫🇷➡️🇩🇪

    Müde, aber glücklich und mit jeder Menge Erlebnissen im Gepäck wurden die Kinder von ihren Eltern und Familien in Empfang genommen.

    Damit endet nun auch unser Blog aus Saint-Just.

    Zwei Wochen voller Abenteuer liegen hinter uns: Wir waren wandern, klettern, paddeln, schwimmen, haben Höhlen erkundet, Klippen bezwungen, Märkte besucht, am Mittelmeer gelegen, unter dem Sternenhimmel geschlafen und natürlich jede Menge gelacht. 🌊🏕️☀️

    Aber das Wichtigste waren nicht die einzelnen Ausflüge. Es waren die vielen kleinen Momente dazwischen: Kinder, die sich gegenseitig geholfen haben, neue Freundschaften geschlossen haben, über sich hinausgewachsen sind und am Ende als Gruppe zusammengewachsen sind. Genau dafür machen wir unser Zeltlager. ❤️

    Danke an unser großartiges Teamerteam! ❤️

    Ein ganz besonderer Dank geht an alle unsere Teamer – und zwar aus beiden Hälften!

    An unsere Teamer der 1. Hälfte, die mit unglaublich viel Engagement, Herzblut und Energie die ersten zwei Wochen gestaltet haben. Viele von euch sind nach dem Ende der ersten Hälfte sogar noch ein paar Tage geblieben, haben alte Wege erkundet, neue Touren getrackt und damit schon für die kommenden Zeltlager Abenteuer vorbereitet. Ihr habt unser Zeltlager mitgeprägt und viele schöne Erinnerungen geschaffen. Danke dafür! ❤️

    Und natürlich auch ein riesiges Dankeschön an das Team der 2. Hälfte. Ihr habt die Kinder in diesen zwei Wochen begleitet, motiviert, getröstet, bespaßt, gefordert und immer wieder neue Ideen entwickelt. Ihr habt dafür gesorgt, dass aus einer Gruppe von Kindern langsam eine Gemeinschaft wurde.

    Ihr habt geplant, organisiert, gekocht, aufgeräumt, Wäsche und Chaos überlebt, früh morgens geweckt, spät abends noch aufgepasst, Wanderungen begleitet, Kanus geschleppt, Kinder getröstet und wahrscheinlich mehr Schritte gesammelt, als euch lieb war. 😄

    Ohne euch wäre all das nicht möglich gewesen. Danke! ❤️

    Und natürlich geht auch ein großes Dankeschön an unser Küchenteam, an unsere Fahrer und an alle Helfer im Hintergrund. Ihr seid vielleicht nicht immer auf den Fotos zu sehen, aber ohne euch würde unser Zeltlager nicht funktionieren.

    Danke auch an alle Eltern für euer Vertrauen und natürlich an unsere Kinder:

    Ihr wart großartig! 🥰

    Für mich persönlich heißt es nun, den Blog nach vier Wochen voller Geschichten, Fotos und Nachrichten langsam zu schließen. Ich hoffe, ich konnte euch ein kleines Stückchen Südfrankreich nach Hause bringen und euch an unseren Abenteuern teilhaben lassen – auch wenn ihr nicht selbst dabei sein konntet.

    Und wer weiß…

    Vielleicht lesen wir uns im nächsten Jahr wieder.

    Saint-Just, die Ardèche und unser Zeltlager warten schon auf uns. 🇫🇷🌿🏕️

    Bis dahin bleiben die Erinnerungen – und ganz bestimmt die ein oder andere Geschichte, die noch lange erzählt wird. 😊

    Macht’s gut, bleibt gesund und vielleicht bis zum nächsten Abenteuer!

    Eure Betty ❤️

    Au revoir und Bonne nuit aus Saint-Just – auch wenn es diesmal schon Morgen ist. 🇫🇷🤍

  • Das letzte Abenteuer – und dann heißt es Abschied nehmen ❤️

    Nach dem fantastischen Lagerabend war der Tag für unsere Mädels noch lange nicht vorbei.

    Anne und Tana schnappten sich gemeinsam mit den Mädels Chips und Capri-Sonne und suchten sich abseits des Trubels ein lauschiges Plätzchen.

    Dort startete eine kleine Reflexionsrunde. Was hat euch besonders gut gefallen? Was war vielleicht nicht so toll? Was würdet ihr beim nächsten Mal anders machen?

    Und das Fazit?

    Wir sind richtig gut weggekommen! 😊

    Die Touren wurden besonders gelobt – allen voran die Forsthaus-Canyonwanderung. Dass diese alte Tour wiederbelebt wurde und bei den Kindern so gut angekommen ist, freut uns natürlich ganz besonders. Vielleicht wird sie ja jetzt wieder fester Bestandteil unseres Programms. 🥾🌿

    Als kleines Bonbon gab es anschließend noch ein ganz besonderes Abenteuer:

    Nachtschwimmen in der Ardèche! 🌙🌊

    Sechs mutige Mädels trauten sich tatsächlich, unter dem freien Sternenhimmel in die Ardèche zu steigen.

    Anne war mit im Wasser, während Tana vom Ufer aus ein wachsames Auge auf die Schwimmerinnen hatte.

    Ein bisschen verrückt? Vielleicht.
    Ein bisschen abenteuerlich? Auf jeden Fall!
    Und wunderschön? Ganz bestimmt.

    Irgendwann hieß es dann aber doch: Ab ins Bett!

    Und nach diesem langen Tag dauerte es nicht lange, bis alle tief und fest schliefen. 😴


    Und plötzlich ist der letzte Morgen da…

    Ja, und dann war er tatsächlich gekommen: der letzte Morgen unseres Zeltlagers.

    Nach einem letzten Morgenappell hieß es heute vor allem: chillen, schwimmen und die letzten Stunden genießen. 🏊‍♀️☀️

    Natürlich musste vorher noch ein bisschen aufgeräumt werden. Schließlich soll der Campingplatz nicht aussehen, als wäre eine Horde wilder Abenteurer darüber hinweggezogen. 😉

    Aber danach ging es noch einmal in den Pool.

    Und die Kinder hatten eine ganz besondere Idee:

    Mac muss mit!

    Mac ließ sich natürlich nicht lange bitten und sprang kurzerhand mit in den Pool. 😄

    Währenddessen waren Bonzo, Poppy und Vivi gemeinsam mit Kacper und Shalina auf dem Heimweg.

    Beim Packen zeigte sich dann allerdings, dass manche noch etwas Nachhilfe in Sachen Gepäckorganisation benötigen. 😂

    Da lagen plötzlich die Badesachen gemeinsam mit dem Schlafsack in einer Tüte.

    Aber gut… Hauptsache, alles kommt mit nach Hause. Und spätestens in Leverkusen muss sowieso alles einmal in die Waschmaschine. 😄

    Zum Abschluss noch einmal etwas Leckeres 🍲🌭

    Samstag ist bei uns traditionell Eintopftag. Also zauberte Bonzo noch einmal einen leckeren provenzalischen Eintopf.

    Und zum Abendessen gab es anschließend noch etwas, das bei Kindern eigentlich immer gut ankommt:

    Hotdogs! 🌭

    So waren alle noch einmal ordentlich gestärkt, bevor es schließlich hieß:

    Einsteigen und Abschied nehmen.

    Wir erwarten die Kinder voraussichtlich gegen 09:00 Uhr in Leverkusen am Handwerkshof.

    Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten von der Fahrt gibt.

    Jetzt heißt es erst einmal:

    Gute Reise und kommt alle gut nach Hause! ❤️

  • Der vorletzte Tag – Abschied liegt in der Luft ❤️

    Heute war es also so weit: Der vorletzte Tag unseres Zeltlagers. Und wie könnte es anders sein? Auch heute wollten einige noch einmal los und ein letztes Abenteuer erleben.

    Ein paar Mädels starteten zur „Betty-Extrem-Schwimmtour“. Diese Tour habe ich vor vielen Jahren gemeinsam mit meinen Mädels ins Leben gerufen. Schon damals hatten wir dabei jede Menge Spaß. 😊 Und heute wurde sie tatsächlich wieder zum Leben erweckt. Das freut mich natürlich ganz besonders!

    Aufräumen, Packen und noch einmal Pool

    Die Kinder und Teamer, die heute im Lager geblieben sind, hatten ebenfalls einiges zu tun. Der Platz musste nach zwei Wochen Zeltlager einmal gründlich entmüllt werden und die ersten Sachen wurden bereits zusammengepackt und verladen.

    Für den fleißigen Einsatz gab es natürlich eine angemessene Belohnung: kalte Getränke! 🥤 Bei diesen Temperaturen war das definitiv ein guter Deal. 😉

    Anschließend wurde noch einmal ausgiebig am und im Pool gechillt. Schließlich muss man die letzten Stunden auf dem Campingplatz ja auch genießen.

    Später begannen dann die Vorbereitungen für den heutigen Lagerabend.


    Die Betty-Extrem-Schwimmtour 🌊

    Nun aber zurück zu unseren Mädels.

    Anne und Tana machten sich gemeinsam mit Kim, Noemi und Yasmin auf den Weg. Die Gruppe wurden in den Canyon gefahren und stiegen über die Himmelsleiter hinunter.

    Mittlerweile bewegen sich die Kinder dort unten fast wie kleine Bergziegen. 🐐😂 Sie waren so flott unterwegs, dass Tana und Anne kaum hinterherkamen.

    Unten angekommen hieß es dann: Ab ins Wasser!

    Wer jetzt glaubt, man könne sich einfach gemütlich treiben lassen, den muss ich enttäuschen. 😉 Das funktioniert hier nicht. Wer sich nur treiben lässt, kommt vermutlich erst nächste Woche wieder irgendwo an.

    Hier heißt es: Schwimmen!

    Und bei den heutigen Temperaturen war das Wasser ohnehin die beste Möglichkeit, sich abzukühlen.

    Bonzo berichtete mir übrigens, dass es heute sogar in der Küche kaum noch auszuhalten war. Dort wurden über 40 Grad gemessen. 🥵 Da ist jede Abkühlung willkommen!

    Unterwegs gab es natürlich auch wieder einiges zu entdecken. Eine Ziege schaute im Canyon vorbei und auch eine kleine Wasserschlange wurde gesichtet. 🐐🐍

    Die Mädels hatten richtig viel Spaß. Sie sangen, lachten, quatschten und führten tolle Gespräche. Dabei entstand auch das ein oder andere sehr persönliche Gespräch über ihre Zeit hier.

    Und was hören wir als Veranstalter natürlich besonders gerne?

    Sie hatten einen richtig tollen Urlaub und möchten im nächsten Jahr gerne wieder mitfahren! ❤️

    Das ist für uns das schönste Kompliment überhaupt.

    Zwischendurch sah das Ganze übrigens fast wie eine kleine Entenfamilie aus: Tana vorneweg und Anne und die drei Mädels brav hinterher. 🦆😂

    Und natürlich darf eine Sache nicht fehlen:

    Der Mythos der Flatten lebt weiter! 👀

    Man munkelt, dass auch heute wieder eine gesichtet wurde…

    Ob sie wirklich existiert? Das wird wohl eines der großen Geheimnisse unseres Zeltlagers bleiben. 😂

    Die Mädels waren übrigens deutlich schneller unterwegs als erwartet und erreichten Sauze früher als geplant. Dort wartete bereits Fahrerin Vivi, um die müden, aber glücklichen Schwimmerinnen wieder abzuholen.

    Hoch hinaus im Kletterpark! 🌳🧗‍♀️

    Eine kleine Gruppe machte sich heute außerdem noch auf den Weg in den Kletterpark. Und dort hatten nicht nur die Kinder, sondern auch die Teamer richtig viel Spaß!

    Hier waren Geschicklichkeit, Mut und Ausdauer gefragt. Von Baum zu Baum ging es über verschiedene Kletterelemente und mit den Seilbahnen sausten die Kinder in luftiger Höhe von Baumgipfel zu Baumgipfel. 🌳💨

    Die Begeisterung war riesig – eigentlich wollten die Kinder erst wieder nach Hause, als der Hunger schließlich doch zu groß wurde. 😄

    Wie so oft waren die mitgebrachten Butterbrote dann innerhalb kürzester Zeit verputzt. 🥪

    Ein rundum gelungenes Abenteuer! ❤️


    Jetzt wird es ernst…

    Zurück im Lager hieß es dann: Koffer packen!

    Die ersten Koffer wurden bereits in die Transits verladen. Und spätestens jetzt war wohl jedem klar:

    Die wunderschöne Zeit hier in Südfrankreich geht langsam zu Ende. 🥺

    Nach dem Packen ging es aber noch einmal zum Pool. Alle Kinder versammelten sich dort und genossen gemeinsam die letzten Stunden im Wasser.

    Noch einmal zusammen lachen, schwimmen, quatschen und einfach die Zeit vergessen.


    Spaghetti, Spaghetti und noch mehr Spaghetti 🍝

    Zum Abendessen gab es heute Spaghetti mit provenzalischer Sauce. Eine Variante wurde zusätzlich mit Käse verfeinert, beide Saucen hatten aber eines gemeinsam:

    kiloweise frische Tomaten! 🍅

    Und offenbar war das genau der richtige Geschmack. Die Teller wurden mehrfach gefüllt – so muss das sein!


    Mini-Lagerabend zum Abschluss 🎤🎉

    Während ich diese Zeilen schreibe, läuft gerade unser Mini-Lagerabend.

    Dieser bunte Abend ist inzwischen schon fast legendär und läutet traditionell den Abschluss unserer Ferienfreizeit ein.

    Organisiert wurde der Abend von unserem tollen Animationsteam Shalina, Kacper, Aaron und Laura.

    Topp – vielen Dank für eure Arbeit! ❤️

    Und sogar Anna-Lena, die bereits am Mittwoch nach Hause gefahren ist, wurde kurzerhand live zugeschaltet. So konnte sie zumindest aus der Ferne dabei sein.

    Es wurde Karaoke gesungen, Witze wurden erzählt und natürlich wurden auch die Sieger unserer verschiedenen Turniere und Quizabende geehrt. 🏆

    Ein besonderes Highlight war das große Lagerquiz.

    Dafür wurden vier Gruppen gebildet, die bereits während der Freizeit immer wieder gegeneinander angetreten waren. Diesmal mussten sie Fragen von Bonzo rund um unsere Region beantworten.

    Zum Beispiel:

    ⛰️ Wie hoch ist der Mont Ventoux?
    🌉 Wurde auf oder unter der Brücke in Avignon getanzt?
    🏙️ Wie viele Einwohner hat Avignon?
    🌊 Wie heißt der Fluss, an dem ihr von den Klippen gesprungen seid?
    🏘️ Wie heißt eines der schönsten Dörfer Frankreichs?

    Na, wisst ihr es ? 😄

    Falls nicht, fragt einfach eure Kinder. Die können euch bestimmt weiterhelfen!

    Natürlich durfte auch eine tolle Bildershow der Teamer nicht fehlen. Viele Bilder, viele Erinnerungen und vermutlich der ein oder andere Moment, bei dem man dachte:

    „Wow, war das wirklich schon vor zwei Wochen?“

    Und nun ist es tatsächlich so weit.

    Die letzte Nacht unseres Zeltlagers bricht an.

    Die Kinder liegen inzwischen in ihren Betten. Müde von zwei Wochen voller Abenteuer, Wanderungen, Kanutouren, Schwimmen, Lachen, Spielen und unzähligen gemeinsamen Erlebnissen.

    Vielleicht träumen sie gerade schon von zu Hause…

    Oder vielleicht träumen sie auch schon vom nächsten Abenteuer in der Ardèche, im Canyon oder von einem Wiedersehen im nächsten Jahr. ❤️

    Für heute sage ich:

    Gute Nacht und Bonne nuit aus Saint-Just! 🌙🇫🇷🤍

  • Cascaden, Kloster und eine wohlverdiente Belohnung! 💦🍟

    Nach einem Tag wie gestern war heute erst einmal Ausschlafen und Durchatmen angesagt.

    Unsere Teamer gönnten sich und den Kindern einen ganz soften Start in den Tag. Erst um 10:15 Uhr brach die Gruppe ganz entspannt zu den Cascades du Sautadet auf.

    Die Cascades du Sautadet sind ein beeindruckendes Naturschauspiel am Fluss Cèze. Über Jahrtausende hat das Wasser tiefe Rinnen, Strudeltöpfe und kleine Schluchten in den weißen Kalkstein gegraben. Bei den aktuellen Temperaturen ist das Ziel natürlich besonders beliebt: Wasser, Felsen und jede Menge Abkühlung! 💦☀️

    Startpunkt der heutigen Tour war das Kloster von Valbonne.

    Das ehemalige Kartäuserkloster liegt idyllisch mitten in den Weinbergen.

    Die Anlage stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist heute vor allem für ihre schöne romanische Kirche und die ruhige, abgeschiedene Atmosphäre bekannt. Ein wirklich besonderer Ausgangspunkt für eine Wanderung.

    Kacper nutzte die Gelegenheit und schaute sich gemeinsam mit den Kindern noch ein wenig im Kloster um, während Anne und Tana schon einmal den weiteren Weg unter die Lupe nahmen.

    Heute entschieden sie sich für die kürzeste Variante. Nach den 37 Kilometern Kanutour vom Vortag war das wahrscheinlich auch eine sehr vernünftige Entscheidung. 😉🚣‍♀️

    Trotzdem hieß es erst einmal: Wandern!

    Alle hielten sich richtig gut. Auch wenn der Weg stellenweise anstrengend war und die Beine irgendwann schwer wurden, gab es natürlich eine bewährte Geheimwaffe:

    Marmeladenbrot! 🍓🍞

    Und siehe da – plötzlich waren die Lebensgeister wieder da. 😄

    Als dann endlich das Wasser der Cascades erreicht war, waren die Anstrengungen des Weges sowieso vergessen.

    Zuerst wurden die beeindruckenden Kaskaden ausgiebig besichtigt, bevor es weiter zu den Klippen ging. 🌊

    Denn auch hier gibt es richtig tolle Felsen, von denen man ins kühle Wasser springen kann. Und unsere Kinder? Die ließen sich nicht lange bitten! Kaum war der erste Sprung geschafft, folgten direkt noch einige weitere. 😄💦

    Liebe Eltern, seid euch sicher: Die Felsen, von denen gesprungen wird, sind dafür geeignet und der Schwimmbereich wird überwacht. Sicherheit geht natürlich auch hier vor – aber ein bisschen Abenteuer darf im Zeltlager schließlich nicht fehlen. 😉

    Nach dem Springen wurde ausgiebig geschwommen, geplanscht und einfach die Zeit am Wasser genossen. Spätestens jetzt war die anstrengende Wanderung endgültig vergessen. ☀️🌊

    Und dann kam die nächste Überraschung:

    Pommes und Currywurst! 🍟🌭 Hier unsere Köche:

    Ich glaube, darüber musste heute niemand lange nachdenken. Nach der Wanderung schmeckt so ein Klassiker gleich doppelt so gut. Und wie ich gehört habe, kam das Essen bei der Meute sehr gut an. 😋

    Eine ganz besondere Belohnung ❤️

    Für die Mädels, die bei der großen Kanutour so unglaublich gut durchgehalten haben, gab es heute noch eine besondere Belohnung: ein Besuch beim großen M. 🍔😉

    Die Mädels haben bei der Kanutour wirklich durchgezogen, sich gegenseitig unterstützt und als Team funktioniert. Sie waren kollegial, haben zusammengehalten und das Ding einfach gerockt!

    Anne und Tana sind richtig stolz auf euch! ❤️👏

    Und während ich diese Zeilen schreibe, ist bereits die nächste Kinonacht in vollem Gange. 🎬🍿

    Nach so vielen Abenteuern der letzten Tage darf man den Tag auch einmal ganz gemütlich ausklingen lassen.

    Also mache ich für heute ebenfalls Schluss.

    Gute Nacht und Bonne nuit aus Saint-Just! 🌙🇫🇷🤍

  • Kanutime – 37 Kilometer Abenteuer! 🚣‍♀️🌊

    Heute hieß es: Kanutime!

    Eigentlich sollte es bereits vor 6:00 Uhr losgehen. Aber unsere Jungs waren heute Morgen irgendwie noch nicht so richtig auf Betriebstemperatur und kamen einfach nicht pünktlich in die Gänge. 😄 Tja… wer morgens trödelt, merkt es spätestens am Abend!

    Also startete der Trupp mit etwas Verspätung zur großen Kanutour. Und die hat es wirklich in sich: Rund 37 Kilometer müssen auf der Ardèche gepaddelt werden. 🚣‍♂️💪

    Schaut, wer dabei war:

    Und was wurde mir berichtet?

    Die Mädels waren richtig gut drauf und hätten die ganze Strecke vermutlich locker vor dem Abendessen nach Hause geschaukelt. 😎

    Aber irgendwann wurde die Tour doch zunehmend anstrengend. Die Arme wurden länger und länger und es musste überlegt werden, wie die Strecke gemeinsam bewältigt werden kann.

    Also wurden sie erfinderisch: Die Boote wurden kurzerhand zu dritt besetzt und das Einer-Kanu wurde einfach angeschleppt. Zuvor hatte Leyli ihr Einer-Kanu ganze 18 Kilometer ganz alleine gepaddelt.

    Das ist wirklich eine reife Leistung! 💪👏

    Und dabei musste ich direkt an meine eigene Zeit als Gruppenleiterin denken: Anne hat sich damals als Zehnjährige bei genau dieser Tour ganz genauso durchgebissen. Manche Dinge ändern sich eben nie. 😊

    Natürlich achteten Tana und Anne darauf, dass die Kräfte gerecht verteilt wurden und nicht immer dieselben paddeln mussten.

    Am Ende war es eine sehr lange und anstrengende Tour. Die Mädels hielten tapfer durch und schafften es tatsächlich bis zum Campingplatz.

    Die Jungs mussten allerdings bereits in Sauze abgeholt werden.

    Aber ihr Jungs, lasst den Kopf nicht hängen! Vielleicht seid ihr im nächsten Jahr wieder dabei und könnt dann zeigen, was wirklich in euch steckt. 💪😉

    Wir würden uns jedenfalls freuen!


    Badespaß für die Daheimgebliebenen 🏖️

    Alle, die heute nicht mit auf der großen Kanutour waren, konnten einen entspannten Tag am Badestrand verbringen.

    Hier wurde es auch sehr kreativ:

    Bei diesen Temperaturen gibt es wohl kaum einen besseren Ort. Schwimmen, planschen, spielen oder einfach nur im Wasser liegen und die Sonne genießen – so lässt es sich wirklich gut aushalten. ☀️💦


    Zum Abendessen gab es heute Frikadellen mit Soße, Bohnen und Krautsalat. 🍽️

    Nach den vielen Aktivitäten der letzten Tage war das genau die richtige Stärkung.

    Und dann wurde es spannend… Die Sonnenfinsternis ist an den meisten irgendwie vorbeigezogen. Nicht an Volker, er konnte sie „einfangen“.

    Für heute Nacht waren besonders viele Sternschnuppen angekündigt.

    Also gab es eine Kinonacht unter dem Sternenhimmel 🌠🎬

    Was liegt da näher, als eine Kinonacht unter freiem Himmel zu veranstalten?

    Die Feldbetten wurden wieder vor die Leinwand gestellt, die Decken zurechtgelegt und der Film gestartet. 🎬🍿

    So konnte jeder ganz gemütlich den Film schauen und gleichzeitig immer mal wieder mit einem Auge nach oben schielen.

    Und tatsächlich!

    Die eine oder andere Sternschnuppe wurde gesichtet. 🌠

    Ein perfekter Abschluss für einen langen und ereignisreichen Tag.

    Bonne nuit aus Saint-Just! 🌙🇫🇷🤍

    Einen Nachtrag habe ich noch … schaut her, was Marcus, der Baumschubser in der Ardèche gefangen hat! Respekt!

    Einem solchen Brocken möcht‘ ich nicht beim Schwimmen begegnen!

  • Avignon, Höhlenabenteuer und eine Mini-Staffette ☀️🏕️

    Heute standen gleich zwei besondere Ausflüge auf dem Programm. Ein Teil unserer Gruppe machte sich mit Bonzo auf den Weg nach Avignon, der andere Teil fuhr mit Volker zum Pont d’Arc, um dort eine ganz besondere Höhle zu erkunden.

    Beginnen wir mit Avignon.

    Avignon liegt an der Rhône und ist vor allem durch seine Geschichte als Sitz der Päpste im 14. Jahrhundert bekannt. Wahrzeichen der Stadt sind der imposante Papstpalast, die berühmte Pont Saint-Bénézet – besser bekannt als „Pont d’Avignon“ – und die historische Altstadt mit ihren kleinen Gassen und schönen Plätzen. 🇫🇷

    Um 7:30 Uhr ging es los. Denn wer Avignon im Hochsommer besuchen möchte, sollte früh unterwegs sein. Ab Mittag wird es in der Stadt einfach unerträglich heiß.

    Und wer könnte besser durch Avignon führen als Bonzo? Er kennt die Stadt inzwischen fast wie seine Westentasche und kann zu nahezu jeder Ecke eine Geschichte erzählen. Papstpalast, Gärten, Brücke und vieles mehr – die Kinder bekamen heute praktisch eine kostenlose zweistündige Stadtführung.

    Hört euch unbedingt selbst einmal an, was Bonzo zu erzählen hatte! 😉

    Nach der Führung durften die Kinder die Stadt in Dreiergruppen auf eigene Faust erkunden. Jetzt hieß es: Augen auf, Stadt entdecken und natürlich auch das ein oder andere Souvenir finden.


    Höhlenabenteuer am Pont d’Arc 🦇

    Etwas gemütlicher startete die zweite Gruppe um 10:00 Uhr.

    Mit dabei waren Leyli, Nono, Mariia, Marian, Oleksii und Yasmin, begleitet von Tana, Anne und Volker.

    Ziel war eine Höhle, die Volker kennt wie seine Westentasche. Wobei man erst einmal überhaupt hineinkommen muss.

    Dafür gilt es zunächst, einen ziemlich steilen Berg zu bezwingen.

    Aber wenn Volker vorangeht, gibt es kein Zurück. 😄 Und auch die Kinder stellten sich heute als kleine Bergziegen heraus und waren erstaunlich schnell oben. 🐐

    In der Höhle wurde es dann richtig spannend.

    Die Kinder krochen durch enge Spalten, bestaunten glitzernde Steine und hielten natürlich Ausschau nach Fledermäusen. 🦇

    Mitten in der Höhle wurde dann die legendäre „Flattengeschichte“ erzählt.

    Dieser Mythos hält sich bei uns schon seit vielen Jahren und taucht immer mal wieder auf. Angeblich sind die Flatten besonders gefährlich, wenn ihre Augen rot leuchten. Dann heißt es: Vorsicht! 😳

    Und tatsächlich wurde später auf einem Foto ein kleiner roter Punkt entdeckt.

    OBACHT!!! 😂

    Von diesem Moment an waren natürlich alle besonders vorsichtig und bewegten sich möglichst leise durch die Höhle. Schließlich wollte niemand die Flatten bei ihrem Schönheitsschlaf stören.

    Nach dem Höhlenabenteuer ging es weiter zu einer großen Kanurutsche und einem Wasserfall.

    Hier war erst einmal Pause angesagt. Es gab Butterbrote und die inzwischen heißgeliebten Nektarinen. 🍑

    Am Wasserfall ließen sich die Kinder das kühle Wasser auf Kopf und Nacken plätschern. Bei den aktuellen Temperaturen eine echte Wohltat.

    Einige besonders Mutige wagten sich sogar auf die Kanurutsche. Stellt euch einfach eine Rutsche im Spaßbad vor – nur eben aus Stein und mit deutlich weniger Wasser. 😄

    Da die Ardèche momentan sehr wenig Wasser führt, war das Rutschen allerdings nicht ganz so sanft wie erhofft. Ein Badeanzug musste dabei leider sogar dran glauben. 🙈

    Auf dem Rückweg ging es mit dem Auto über die Serpentinen durch den Canyon. Volker legte am Aussichtspunkt noch einen Zwischenstopp ein und die Gruppe konnte den spektakulären Blick über die Ardèche-Schlucht genießen.

    Einfach traumhaft! 🏞️


    Nachmittag am Pool 💦

    Nach so vielen Erlebnissen war am Nachmittag erst einmal Pool-Time angesagt.

    Hier kann man toben, schwimmen, einfach im Wasser herumliegen oder auch mal ein kleines Nickerchen einlegen. Jeder so, wie er möchte. 😎

    Und natürlich gab es heute auch noch eine wichtige Auflösung:

    Die Poolparty hat tatsächlich stattgefunden! 🎉🏊‍♀️

    Alle Kinder waren im Wasser, es gab Musik und bunte Knicklichter sorgten für die richtige Partystimmung. Es wurde geplanscht, getanzt und jede Menge gelacht.

    Um 23:00 Uhr war dann allerdings Schluss mit der Party und es ging zurück zu den Zelten und ins Bett.


    Zum Abendessen gab es heute Hühnerfrikassee. 🍽️ Nach einem solchen Tag genau das Richtige.

    Und während ich diese Zeilen schreibe, läuft auf dem Platz schon wieder etwas Besonderes:

    Die Mini-Staffette! 🏃‍♀️🏃‍♂️

    Da unsere zweite Hälfte diesmal nur aus wenigen Kindern besteht, gibt es bei uns keine klassische Lagerstaffette wie in der ersten Hälfte.

    Aber unsere Teamer wären nicht unsere Teamer, wenn sie nicht eine kreative Lösung finden würden.

    Kurzerhand wurde eine Mini-Staffette in Form eines großen Spielturniers auf die Beine gestellt. Welche Spiele dabei auf dem Programm stehen und wer am Ende die Nase vorne hatte, erfahrt ihr dann morgen.

    Ich bin gespannt, was mir die Teamer berichten werden. 😊

    Für heute heißt es aber erst einmal:

    Bonne nuit aus Saint-Just! 🌙🇫🇷🤍

  • Heute war es endlich wieder so weit: Meerestag! 🌊☀️

    Unsere zweite Hälfte hat in diesem Jahr das große Glück, dass alle Teilnehmer mit ans Mittelmeer fahren dürfen. Bei der ersten Hälfte gibt es traditionell einen kleinen Wettbewerb: Die Gruppen, die über die zwei Wochen das sauberste Zelt haben, dürfen mit. Außerdem bekommt der Gewinner der Lagerstaffette ein Ticket fürs Meer.

    Aber heute hieß es: Meer für alle! ❤️

    Um 7:30 Uhr ging es los. Nach gut zwei Stunden Fahrt erreichten sie das Mittelmeer und den wunderschönen Ort Saintes-Maries-de-la-Mer.

    Der Morgenappell wurde heute ausnahmsweise einfach mal geschlabbert. 😉 Schließlich wartet das Meer nicht!

    Endlich wieder Mittelmeer!

    Saintes-Maries-de-la-Mer ist ein kleiner, traditionsreicher Fischer- und Wallfahrtsort in der Camargue. Bekannt ist der Ort für seine lange Sandküste, die weißen Häuser, die Camargue-Pferde und natürlich die vielen Fischerboote. Der Ort liegt direkt am Mittelmeer und ist damit für unseren Meerestag einfach perfekt. 🇫🇷🌊

    Kaum angekommen, machten sich Rzgin, Poppy und einige Jungs und Mädels erst einmal auf den Weg in den Ort. Shopping und ein bisschen Sightseeing standen auf dem Programm. Auch die berühmte Kirche von Saintes-Maries wurde besichtigt.

    Ich persönlich kann das ja nicht so ganz verstehen… 😄

    Ich habe mich während der ersten Hälfte direkt ins Meer gestürzt! Und genau das machten auch viele andere. Kaum waren die Handtücher ausgebreitet, ging es ab ins Wasser. Eine kleine Welle nach der anderen wurde genommen und ausgiebig geplanscht.

    Auch die Suche nach Muscheln stand hoch im Kurs. Es wurden jede Menge gesammelt – schließlich sind solche kleinen Schätze doch perfekte Mitbringsel aus dem Urlaub. 🐚

    Die Kleinsten machten es sich derweil am Strand gemütlich und bauten fleißig Sandburgen. Natürlich durften die kleinen Burgherren und Burgherrinnen ihre Bauwerke anschließend auch selbst beziehen. 🏰😊

    Irgendwann wurde am Strand dann sogar spontan Wassergymnastik betrieben. Warum auch nicht? Bei diesen Temperaturen ist jede Bewegung im Wasser eine gute Idee. Dazu wurde natürlich mit einem Ball gespielt, getobt und gelacht.

    Zur Erfrischung gab es zwischendurch eiskalte Wassermelone und Nektarinen. 🍉🍑 Genau das Richtige für einen heißen Tag am Meer!

    Rückfahrt mit Überraschungspotenzial

    Normalerweise sieht die Rückfahrt vom Meer ungefähr so aus: Bus fährt los, Kinder schlafen ein. 😴

    Heute allerdings nicht!

    Einige besonders muntere „Wachposten“ sorgten dafür, dass es im Bus ordentlich laut wurde. Statt Schlaf gab es Schlager und Karnevalsmusik – und selbstverständlich wurde kräftig mitgesungen. 🎶😂

    Na dann… so kann man eine Busfahrt natürlich auch gestalten. 😉

    Die Küche wartet schon!

    Kaum waren wir wieder im Lager angekommen, wartete bereits das Abendessen auf uns.

    Heute gab es Spaghetti mit einer provenzalischen Rinderhackfleischsauce. Und ich sage euch: Das war wieder einmal richtig lecker!

    In eine gute provenzalische Sauce gehören frische Tomaten, Auberginen, Zucchini, Paprika, Knoblauch, Zwiebeln und natürlich jede Menge guter Kräuter. Dazu kommt Olivenöl – und bei uns darf natürlich auch ein ordentliches Stück Butter nicht fehlen. 😋

    Bonzo musste das Ergebnis selbstverständlich persönlich testen und genehmigte sich gleich zwei Probeportionen. Das Urteil: sehr zufrieden!

    Auch die Kinder schlugen ordentlich zu und machten sich die Bäuche voll. Selbst bei den Teamern wurde noch einmal Nachschlag geholt.

    Und dann kam das nächste Highlight:

    Macs ultimativer Nutellakuchen! 🍫🍰

    Was soll ich sagen?

    Heute war definitiv wieder ein Gaumenschmaus!

    Nach so viel Programm: erst einmal chillen

    Nach den vielen Erlebnissen der vergangenen Tage war heute Abend etwas Ruhe angesagt. Man muss schließlich auch einmal durchatmen.

    Rzgin kickte mit einigen Kindern noch ein bisschen Bälle und an anderer Stelle wurden wieder fleißig Armbändchen gebastelt.

    Dazwischen läuft bei uns eigentlich ständig irgendwo eine kleine Aktivität. Das Animationsteam oder die Teamer lassen sich immer wieder etwas einfallen.

    Heute gab es sogar ein Leiterquiz – und das wurde nicht etwa von den Teamern organisiert, sondern von den Kindern selbst!

    Bonzo war davon ganz begeistert.

    Die Kinder hatten sich zusammengetan, im Internet nach schwierigen Fragen gesucht und die Teamer ordentlich ins Schwitzen gebracht. Die Fragen waren teilweise wirklich anspruchsvoll – da musste so mancher Gruppenleiter ganz schön überlegen. 😄

    Genau solche Aktionen sind es, die wir lieben: Die Kinder gestalten das Zeltlager selbst mit. ❤️

    Und was war nun mit der Poolparty?

    Ach ja… da war ja noch was! 😉

    Ich hatte euch gestern von der angekündigten Poolparty erzählt. Bis zum Redaktionsschluss habe ich leider noch keinen ausführlichen Bericht bekommen.

    Aber eines weiß ich inzwischen:

    Da es am Vorabend mit der Disco an der Rezeption leider nichts geworden ist, haben unsere Teamer kurzerhand selbst für Stimmung gesorgt.

    Boom Box raus, Musik an – und schon war die Mini-Disco geboren! 🎶💃🕺

    So muss das sein. Wenn es keine Party gibt, macht man eben selbst eine.

    Und wie ich gehört habe, hatten alle jede Menge Spaß.

    Nun wird es aber langsam ruhig auf dem Platz. Nach einem langen Tag am Mittelmeer und vielen Abenteuern fallen heute bestimmt einige ziemlich müde ins Bett.

    Denn eines ist sicher:

    Morgen wartet schon das nächste Abenteuer! ☀️🏕️🇫🇷

    Bonne nuit aus Saint-Just! 🌙🤍

  • 20 Kilometer Abenteuer – und eine ganz besondere Erinnerung

    Heute hieß es: früh aufstehen! Sehr früh! 😴 Denn eine unserer anspruchsvollsten Touren stand auf dem Programm – die Canyontour.

    Wie ich euch bereits berichtet habe, haben unsere Teamer der ersten Hälfte – Jacky, Lena, Sina und Mike – die alte Tour wiederbelebt und per GPS getrackt. Damit war der Weg wieder auffindbar und heute konnten sich einige unserer fitten Kinder und Teamer an dieses Abenteuer wagen.

    Mit dabei waren Joel, Elija, Volodymyr, Jaafar, Noemi und Kim, begleitet von Anne, Rzgin, Kacper und Anna-Lena.

    Pünktlich um 6:00 Uhr wurden sie zum Ausgangspunkt nach Le Garn gefahren.

    Und was für ein Start!

    Schaut euch unbedingt das Foto vom Sonnenaufgang mit Blick auf den Mont Ventoux an. 🌅⛰️ Ein traumhafter Anblick! Da wäre ich wirklich gerne live dabei gewesen!

    Ein Moment des Erinnerns

    Beim Morgenappell um 9:00 Uhr wurde es dann ganz still.

    Wir legten eine Schweigeminute ein.

    Heute vor genau acht Jahren traf eine verheerende Hochwasserwelle unser Zeltlager. Unser gesamtes Lager wurde damals zerstört und unser Freund und Teamer Rolf verlor dabei sein Leben.

    Wir denken heute ganz besonders an ihn und sind in Gedanken bei seiner Familie und seinen Angehörigen. 🤍

    Zurück zur Canyontour

    Von Le Garn aus startete die Wanderung. Der Weg führte über schmale Pfade immer weiter hinein in den Canyon. Die Gruppe motivierte sich mit Musik- auch wenn diese nicht allen gefiel …

    Eigentlich wollten die Wanderer dem alten Forsthaus einen Besuch abstatten. Leider ließ sich dieses heute nicht finden. Aber ehrlich gesagt störte das am Ende niemanden wirklich. 😄 Denn der Weg selbst hatte schon genug Abenteuer zu bieten.

    Unterwegs ging es am Köhlerplatz vorbei und an der ehemaligen Siechenstation Ruines de la Madeleine. Hier wurden vor mehreren Jahrhunderten Kranke, darunter auch viele Leprakranke, von den Templern versorgt und bis zu ihrem Tod gepflegt.

    Danach ging es immer weiter hinunter in den Canyon – und schließlich zur Ardèche.

    Nun wartete die nächste Herausforderung: die Überquerung des Flusses.

    Diejenigen, die Schwimmschuhe dabeihatten, stellten sich direkt in die Ardèche. Mit einem Spanngurt, den der Trupp dabei hatte, konnten sich alle nach und nach ans andere Ufer hangeln.

    Der Komoot-Track funktionierte dabei hervorragend. Nur manchmal entstanden auf dem Display etwas merkwürdige Bilder und die Wanderer waren sich nicht ganz sicher, ob sie gerade wirklich noch auf dem richtigen Weg waren. 😂

    Anne ließ die Gruppe zwischendurch auch bewusst einmal ohne ihre Führung den weiteren Weg suchen. Die Wanderhinweise sollten dabei helfen.

    Das Ergebnis war… sagen wir mal… ausbaufähig. 😄

    Danach waren aber alle deutlich aufmerksamer. Nicht einfach nur hinterherdackeln war nun die Devise, sondern selbst mitdenken und Ausschau nach den richtigen Wegzeichen halten.

    Und dann wurde geklettert, gekraxelt und durch Höhlen gekrochen. Der Canyon bot wieder jede Menge Möglichkeiten, sich auszuprobieren und die Natur hautnah zu erleben.

    Am Camping Les Grottes, auch liebevoll Bärenstrand genannt, wurde schließlich eine wohlverdiente Pause eingelegt.

    Eineinhalb Stunden Pause!

    Einige nutzten die Zeit für ein Nickerchen, andere sprangen direkt ins Wasser und genossen eine ausgiebige Schwimmpause. 🌊😴

    Danach hieß es: Weiter geht’s!

    Die Mädels waren schneller wieder startklar und erklärten kurzerhand:

    „Wir gehen schon mal mit Anna vor!“

    Die Jungs sollten später folgen.

    Doch dann packte die Mädels der Ehrgeiz. Sie wollten sich auf keinen Fall von den Jungs einholen lassen.

    Das Ergebnis?

    In unglaublichen 42 Minuten waren sie in Sauze!

    Respekt, Mädels – das ist eine Mega-Zeit! 👏🔥

    Zur Belohnung gab es von Anne natürlich ein Eis. 🍦

    Von Sauze ging es weiter bis nach Saint-Martin-d’Ardèche. Am Ende standen sage und schreibe 20 Kilometer auf dem Tacho!

    20 Kilometer! Das muss man erst einmal schaffen. 💪

    Und auch Anne und Kacper waren noch nicht müde genug. Sie liefen sogar noch bis zum Campingplatz weiter. Damit kamen sie auf unglaubliche 26 Kilometer.

    Und genau dafür machen wir unser Zeltlager ❤️

    Anne erzählte mir später eine Geschichte, die mich besonders gefreut hat.

    Noemi läuft zu Hause keinen Meter freiwillig.

    Aber hier im Canyon war sie so begeistert, dass sie am liebsten sofort noch weitere solcher Touren machen möchte.

    Genau DAS wollen wir erreichen!

    Kinder sollen erleben, dass Bewegung Spaß macht, Abenteuer bedeutet und man Dinge schaffen kann, von denen man vorher vielleicht gar nicht gedacht hat, dass man sie schafft. ❤️

    Strandtag für die Daheimgebliebenen

    Wer heute nicht mit auf der großen Tour war, ging gemeinsam mit Tana, Laura und Aaron zu einem anderen Strandabschnitt von Saint-Martin.

    Dort war heute ganz klar das Motto:

    Chillen, schwimmen und einfach den Tag genießen. ☀️🌊

    Es wurde ausgiebig im Wasser geplanscht und die kleinen Klippen wurden natürlich ebenfalls getestet. Am Ende sprang wirklich jeder ins Wasser.

    Auf dem Rückweg bekam die Gruppe sogar noch tierische Begleitung. 🦋 Ein Schmetterling flog mit und ließ sich anschließend sogar im Bus nieder – ein kleiner blinder Passagier auf dem Weg zurück zum Campingplatz. 😊

    Dort wartete bereits die nächste Überraschung:

    frisch gebackene Waffeln von Mac! 🧇

    Die Meute stürzte sich förmlich darauf. Welch ein Gaumenschmaus!

    Zum Abendessen gab es heute Gyros mit Reis, Tzatziki und Krautsalat.

    Da wäre ich wirklich gerne dabei gewesen! 😋 Ich kann euch sagen: Das soll richtig lecker gewesen sein.

    Und nun höre ich schon wieder Gerüchte aus dem Lager…

    Heute soll es tatsächlich eine Pool-Party geben! 🏊‍♀️🎶

    Ob das diesmal wirklich stimmt?

    Die gestrige Disco-Ankündigung hat sich ja leider als Fehlinformation herausgestellt. 😂

    Ich bleibe dran und schaue mal, ob ich noch Informationen aus dem Lager bekomme.

    Bonne nuit aus Saint-Just! 🌙🇫🇷❤️

  • Markt, Kanus und jede Menge Wasser 💦☀️

    Samstag ist Markttag in Pont-Saint-Esprit! 🛍️🇫🇷

    Der Ort liegt nur etwa vier Kilometer von unserem Campingplatz entfernt und jeden Samstag findet dort ein großer, typisch provenzalischer Wochenmarkt statt. Hier bekommt man eigentlich alles, was das Herz begehrt: Obst, Gemüse, Schuhe, Kleidung, Seifen, Gewürze, Kettchen, Armbänder und noch vieles mehr.

    Heute hatten fünf Mädels und zwei Jungs Lust auf einen Marktbummel und machten sich gemeinsam mit Tana auf den Weg.

    Besonders der Seifenstand hatte es den Kindern angetan. Dort wurde ordentlich zugeschlagen, denn schließlich möchte man der Familie zu Hause auch ein kleines Stück Südfrankreich mitbringen. 🧼🎁

    Wer genau auf dem Markt war, verrate ich natürlich nicht – schließlich soll die Überraschung für Mama und Papa zu Hause nicht schon vorher verdorben werden. 😉

    Während die einen unterwegs waren, hatten die „Daheimgebliebenen“ eine wichtige Aufgabe: Aufräumen!

    Nach der Kinonacht sah es auf dem Platz nämlich aus, als hätte eine kleine Bombe eingeschlagen. 🎬💥 Decken, Betten und ganz viel Müll mussten wieder an ihren Platz gebracht bzw. in die Mülltonnen gebracht werden.

    Als das geschafft war, hieß es: Ab zum Pool und einfach mal entspannen! 🏊‍♀️☀️

    Einige wollten außerdem noch die Altstadt von Pont-Saint-Esprit und die alte Brücke besichtigen. Dafür reichte die Zeit am Ende leider nicht mehr. Aber man war sich schnell einig:

    Das holen wir nach!


    Um 15:00 Uhr war es dann endlich so weit: Die kleine Kanutour stach in See…

    Na gut, natürlich in die Ardèche! 🚣‍♀️😄

    Die Boote wurden zunächst nach Saint-Martin-d’Ardèche gebracht und dort an der Brücke zu Wasser gelassen. Wobei „zu Wasser lassen“ zunächst einmal bedeutete: Boote vom Anhänger nehmen und zum Fluss schleppen.

    Das klingt einfacher, als es ist. Aber mit vereinten Kräften war auch diese Aufgabe schnell erledigt.

    Da die Ardèche nach wie vor sehr wenig Wasser führt, konnte die Fischtreppe leider nicht befahren werden. Aber unsere Teamer sind ja erfinderisch. Es gibt dort noch eine Kanurutsche, die momentan ebenfalls nicht genutzt werden kann. Also wurden die Boote kurzerhand über die Rutsche nach unten befördert. Damit ersparte sich die Mannschaft wenigstens, die Boote auch noch an der Fischtreppe vorbeizutragen. 😄

    Dann gab es plötzlich ein kleines Problem:

    Ein Kind hatte kurzfristig abgesagt und auf einmal war ein Einer-Kanu zu viel.

    Was tun?

    Leyli wollte eigentlich nicht alleine fahren. Nach kurzer Überlegung erklärte sie sich aber bereit, das Boot zu übernehmen.

    Und was soll ich sagen?

    Sie hat das großartig gemacht! 👏

    Am Ende war Leyli sichtlich stolz auf sich – und das völlig zu Recht.

    Nachdem schließlich alle Boote im Wasser waren, konnte es gegen 16:00 Uhr endlich losgehen.

    Besonders viel Spaß machten natürlich die kleinen Stromschnellen. Trotz des niedrigen Wasserstands waren sie alle befahrbar und sorgten für ordentlich Action. 🌊

    Bei der Schwimmpause wurde ausgiebig herumgealbert, sich gegenseitig nassgespritzt und im Wasser getobt. Die Schwimmwesten eignen sich übrigens auch hervorragend dazu, sich einfach einmal gemütlich in der Ardèche treiben zu lassen.

    Gekentert ist natürlich niemand.

    Na gut… vielleicht die, die es wirklich darauf angelegt haben. 😉😂

    Am Ende haben alle die kleine Kanutour erfolgreich gemeistert. Allerdings konnten sich nicht alle für die große Kanutour qualifizieren.

    Aber ihr wisst ja:

    Dann müsst ihr einfach unbedingt noch einmal wiederkommen! 😎🚣‍♀️


    Die Kinder, die heute im Lager geblieben waren, machten sich gemeinsam mit Kacper und Tana auf den Weg zum Strand.

    Dort wurde gespielt, gelacht und allerlei kleine Spiele ausprobiert. Langeweile hatte also auch hier keine Chance. 🌊😊

    So kann man einen heißen Samstag ganz entspannt genießen.


    Zum Abendessen gab es heute einen provenzalischen Gemüseeintopf. 🥘🌿

    Und ich sage euch: Ich hörte, der war richtig lecker!

    Unsere Küche schafft es immer wieder, aus einfachen Zutaten etwas richtig Gutes zu zaubern. Da blieb am Ende nicht mehr viel im Topf übrig.

    Und während ich gerade diese Zeilen schreibe, höre ich schon die nächste Nachricht:

    Heute Abend gibt es eine Disco an der Rezeption! 💃🕺🎶

    Mal sehen, ob ich später noch einen Bericht aus erster Hand bekomme… oder ob die Teamer und Kinder so beschäftigt mit Tanzen sind, dass niemand mehr an den Blog denkt. 😄

    Bonne nuit aus Saint-Just! 🌙🇫🇷❤️