Save the Date 2026!

Aktuelles

  • Ein Tag am Mittelmeer – Urlaubsfeeling pur!

    Heute war es endlich so weit: Um 8:00 Uhr startete unsere traditionelle Fahrt ans Mittelmeer nach Saintes-Maries-de-la-Mer. Naja… eigentlich begann der Tag für eine Person schon deutlich früher. Mia schwang sich bereits um 5:00 Uhr auf ihr Rennrad. Ihr Ziel: Die rund 140 Kilometer bis ans Meer aus eigener Kraft zurückzulegen. Dafür gibt es von uns allergrößten Respekt!

    Mitfahren durften in diesem Jahr die Sieger der Zeltkontrollen – die Gruppen von Hagen und Jacky – sowie als Staffetten-Zweitplatzierte die Gruppe von Jonas. Die freien Plätze füllten wir mit Ilona, Doro, Inken, Mine, Rani, Anne und mir (Betty). Auch unsere Familie Müller-Baumschubser war wieder mit dabei.

    Nach rund zwei Stunden Fahrt – größtenteils durch dichten Morgennebel – erreichten wir schließlich das Mittelmeer. Auch dort zeigte sich der Himmel zunächst noch etwas grau. Doch schon kurze Zeit später riss die Wolkendecke auf und die Sonne ließ sich blicken. Das ließ sich natürlich niemand zweimal sagen: Im Nu stürmten alle ins Wasser.

    Das Meer hatte die perfekte Temperatur. Viele ließen sich entspannt auf ihren Luftmatratzen treiben, andere tobten in den Wellen oder genossen einfach den warmen Sandstrand.

    Etwas später traf dann auch Mia ein. Müde, aber überglücklich und sichtlich stolz erreichte sie nach ihrer langen Radtour das Ziel. Eine wirklich beeindruckende Leistung – Chapeau!

    Natürlich durfte auch ein Bummel durch Saintes-Maries-de-la-Mer nicht fehlen. Einige gönnten sich eine Kleinigkeit zu essen, andere stöberten durch die kleinen Geschäfte. Offensichtlich gibt es tatsächlich auch am Ende der Freizeit noch Kinder, die Geld übrig haben. Wer hätte das gedacht? 😊


    Währenddessen wartete die Gruppe von Vanessa zunächst geduldig den Morgennebel ab. Als sich der Himmel schließlich aufklarte, wurden die Kanus zu Wasser gelassen und eine kleine Paddeltour auf der Ardèche unternommen. Das klappte richtig gut! Zwei Mädels haben dabei sogar gezeigt, dass sie inzwischen bereit für eine kleine Kanutour wären. In diesem Jahr wird das zeitlich zwar nichts mehr – aber fürs nächste Jahr stehen die Chancen bestens.

    Am Nachmittag wurde noch einmal fleißig gebatikt. So entstanden weitere bunte Erinnerungsstücke an unsere Freizeit.


    Die Gruppen von Sina und Lena verbrachten den Tag gemeinsam mit Maurice aus Mikes Gruppe und Jojo aus Vanessas Gruppe im Kletterpark.

    Die Begeisterung war riesig. Ein Parcours nach dem anderen wurde gemeistert und die Kinder konnten gar nicht genug bekommen. Anschließend kühlten sich einige noch im Pool ab, während andere ebenfalls das Batik-Angebot nutzten. Ein rundum gelungener Ferientag.


    Gegen 11 Uhr machte sich Mike gemeinsam mit Jannes, Lian, Simon und Ben auf den Weg nach Aiguèze.

    Diesmal allerdings nicht mit dem Auto – sondern zu Fuß entlang der Ardèche.

    Auch bei den Jungs funktionierte Mikes inzwischen berühmte Rätsel-Taktik hervorragend. Während unterwegs fleißig geknobelt wurde, verging die Zeit wie im Flug. Nach gerade einmal 1 Stunde und 15 Minuten waren sie schon in Aiguèze angekommen. Der schattige Weg direkt an der Ardèche machte die Wanderung auch bei den warmen Temperaturen angenehm.

    Zur Belohnung gab es natürlich ein Eis.

    Anschließend überquerten sie die Ardèche und wanderten weiter nach Saint-Martin-d’Ardèche, wo selbstverständlich noch einmal die beliebten Klippen auf sie warteten. Nach einigen mutigen Sprüngen wurden die zufriedenen Wanderer schließlich mit unserem Transit wieder abgeholt.


    Die Jungs aus Markus‘ Gruppe entschieden sich heute für eine etwas andere Tour.

    Mit Schwimmwesten im Gepäck wanderten sie zunächst ein Stück flussaufwärts. An einer geeigneten Stelle ging es dann ins Wasser. Der Plan: Sich gemütlich mit der Strömung zurücktreiben lassen.

    Ganz so einfach war das allerdings nicht.

    Schnell stellte sich heraus, dass man doch immer wieder kräftig mitschwimmen musste – sonst kommt man eben nicht dort an, wo man hinmöchte.

    Sollte meine Gruppe aus dem Jahr 2005 diesen Blog lesen: Genau diese Tour haben wir damals gemeinsam entwickelt – ausgehend vom Camping Les Grottes. Es war damals ein riesiger Spaß und ehrlich gesagt auch eine ganz schöne Schwimmleistung. Wer am Ende angekommen war, konnte wirklich stolz auf sich sein.

    Und genauso ging es heute auch den Jungs. Vielleicht etwas entspannter als damals – aber mindestens genauso mit viel Spaß.


    Zum Abendessen verwöhnte uns unsere Küche heute mit Kartoffelpüree, Frikadellen, leckerer Soße und Bohnensalat. Nach diesem erlebnisreichen Tag waren die Teller schnell leer.

    Jetzt stehen bereits die Feldbetten vor der Leinwand. Die Kinder warten gespannt auf unsere nächste Kinonacht und freuen sich auf einen gemütlichen Abend unter freiem Himmel.

    Morgen heißt es dann langsam Abschied nehmen. Am Abend werden wir beginnen zu packen und gemeinsam unseren traditionellen Lagerabend feiern.

    Aber das… ist eine Geschichte für morgen.

    Bonne nuit! 🇫🇷🌊☀️
    Eure Betty

  • Ein heißer Sommertag voller Wasser, Abenteuer und Vorfreude

    Bevor wir vom heutigen Tag berichten, müssen wir noch einmal kurz auf den gestrigen Abend zurückblicken.

    Für die Gruppen von Jonas und Markus stand gestern nämlich noch unsere beliebte Nachtwanderung auf dem Programm. Begleitet wurden sie von Lisa, Lucy, Inken, Mine, zwei Kindern aus Mikes Gruppe sowie drei Mädels aus Jackys Gruppe. Gemeinsam ging es bei strahlendem Mondschein hinunter zur Ardèche.

    Das Besondere an dieser Wanderung: Die Taschenlampen bleiben aus! Anfangs ist das schon ein etwas mulmiges Gefühl, doch schon nach wenigen Minuten gewöhnen sich die Augen an das Mondlicht. Natürlich mussten alle aufmerksam auf ihren Guide Bonzo hören – was… sagen wir mal… meistens auch ganz gut geklappt hat. 😉

    An der Ardèche angekommen, durfte natürlich noch einmal bei Mondlicht geschwommen werden. Ein ganz besonderes Erlebnis, das sicher allen lange in Erinnerung bleiben wird. Gegen 00:30 Uhr kehrte die Truppe schließlich glücklich wieder ins Camp zurück.


    Auch heute zeigte sich Südfrankreich wieder von seiner heißesten Seite. Wir schwitzen… schwitzen… und schwitzen. Man könnte fast Sehnsucht nach den etwas kühleren Temperaturen zu Hause bekommen – wenn dort nicht ebenfalls Hochsommer wäre.

    Für die Gruppen von Jacky, Lena, Sina und Mike ging es heute zur Toulourenc. Und besser hätte der Tag für diese Tour kaum sein können.

    Die Toulourenc ist ein glasklarer Fluss am Fuße des Mont Ventoux, des berühmten „Giganten der Provence“. Statt auf staubigen Wanderwegen läuft man hier stundenlang direkt durch das angenehm kühle Wasser. Genau das macht diese Tour zu einer der beliebtesten überhaupt.

    Die Gruppen waren heute hervorragend unterwegs. Es wurde viel gelacht, geplanscht und die Wanderung verlief herrlich entspannt.

    Zur Mittagspause hielt Mike sogar einen kleinen Mittagsappell – und zwar mitten im Fluss. Alle saßen mit den Beinen im Wasser und hörten aufmerksam zu. Ein Appell der etwas anderen Art.

    Direkt danach folgte eine ausgiebige Wasserschlacht.

    Als einigen Mädels später langsam die Beine schwer wurden, hatte Mike die passende Idee. Er stellte ihnen unterwegs einige knifflige Rätsel. Plötzlich war die Müdigkeit vergessen, alle knobelten eifrig mit und ehe man sich versah, war der restliche Weg auch schon geschafft.


    Hagen machte sich heute mit seinen Jungs auf den Weg in den Canyon. Wer seinen Urlaub an der Ardèche verbringt, sollte diesen einmal gesehen haben. Es war die „Nachtwanderung bei Tag“. Natürlich durfte auch hier das Klettern, Schwimmen und gemeinsame Entdecken nicht fehlen.


    Die Gruppen von Jonas und Vanessa machten sich gemeinsam mit Sven auf den Weg zur Kräutertour.

    Bei den hochsommerlichen Temperaturen war das durchaus eine Herausforderung. Doch unterwegs wurden wieder viele typische Kräuter der Provence entdeckt und gesammelt. Nach der Wanderung wartete am Camping Les Grottes die verdiente Belohnung: Rund zweieinhalb Stunden konnten sich alle im kühlen Wasser entspannen.

    Anschließend ging es zurück Richtung Lager. Die Tour hatte zwar Kraft gekostet, aber gegen 17 Uhr kamen alle müde, glücklich und mit vielen neuen Eindrücken wieder auf dem Zeltplatz an.


    Die Jungs aus Markus‘ Gruppe hatten heute dagegen einen eher entspannten Tag. Während einige am Pool die Sonne und das Wasser genossen, fuhren drei von ihnen gemeinsam mit Markus und Mine mit dem Fahrrad zum Lidl.

    Am Pool entwickelte sich derweil eine kleine deutsch-französische Freundschaft. Auslöser war ein großer gelber Wasserball, der plötzlich zum Mittelpunkt eines internationalen Wasserspaßes wurde. Es wurde gemeinsam gespielt, gelacht und sich trotz kleiner Sprachbarrieren bestens verstanden.

    Love is in the air? Wer weiß… 😊


    Nun steigt die Spannung für den morgigen Tag.

    Dann geht es endlich ans Mittelmeer!

    Mitfahren dürfen traditionell die Gruppen, die während der Freizeit das sauberste Zelt hatten. Jeden Tag wurde kontrolliert und bewertet. In diesem Jahr konnten sich wieder einmal die Gruppen von Hagen und Jacky durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch!

    Zusätzlich hatten wir beschlossen, auch den Sieger unserer Staffette mitfahren zu lassen. Doch wie es manchmal so kommt: Jackys Gruppe gewann auch noch die Staffette!

    Also rückte kurzerhand der Zweitplatzierte nach – und das war die Gruppe von Jonas.

    Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt euch die Fahrt ebenfalls verdient.

    Ganz knapp verpasst hat das Ticket leider die Gruppe von Mike. Aber Kopf hoch, Jungs – bleibt dran! Vielleicht klappt es schon im nächsten Jahr.

    Nun klingt auch dieser heiße Sommertag langsam aus. Morgen wartet das Mittelmeer auf uns – und wir sind sicher, dass es wieder jede Menge zu erzählen geben wird. 🌊☀️🇫🇷 Gute Nacht, Betty

  • Dienstag, 28.07.2026 – Stafettentag

    Ein heißer Tag mit nahezu 36 Grad…Perfektes Wetter für die Lagerstafette. Hier können unsere Kinder Teamfähigkeit beweisen: An 11 Stationen rund um unseren Campingplatz müssen die Kinder Aufgaben bewältigen. Ein gutes Team hat größere Erfolge.

    Es handelt sich dabei um sportliche Aufgaben, Geschicklichkeitsparcoure und Denk- und Merkfähigkeitsspiele.

    Die Kinder laufen in ihren Gruppen. Ich (Doro) habe mit Ilona zusammen die Station „Teamer malen“ gemanagt. Ich kann euch sagen, dass da einige sehr schöne Bilder entstanden sind. Die Kinder waren dieses Jahr wirklich vorbildliche Stafettenteilnehmer. Alles lief sehr geschmeidig. Die Lagerleitung war begeistert.

    Die Gruppen, die im Lager eintrafen wurden mit leckerem Essen versorgt. Es gab Currywurst mit Fritten und die Kinder haben teilweise mehrmals gegessen. Alles in Allem haben die Kinder an diesem ereignisreichen Tag sehr viel Spaß gehabt. Prämiert werden die Winning Teams am Tag des Lagerabends am Freitag.Am Nachmittag haben wir spontan „Extremschwimmen“ angeboten. Hier gehen die Kinder zuerst flussaufwärts und steigen in die Ardèche ein, um sich dann bis zum Lager treiben zu lassen. Natürlich tragen die Kinder dabei Schwimmwesten und können sich so ganz entspannt von der Strömung tragen lassen. Leider gab es heute nur wenig Strömung, so dass stellenweise schwimmen erforderlich war, sonst wären die Kinder jetzt noch unterwegs gewesen. Aber alle haben diese abenteuerlich Aktivität super gemeistert und sofort nach einem neuen Termin gefragt. Ich hörte, dass es am Freitag noch mal angeboten wird. Mit von der Partie waren Hagen und Mike mit ihren Boys und einige Mädels aus den Gruppen Sina, Lena, Jacky und Vanessa.

    Heute Abend bietet Rani Traumfänger basteln an. Ilona höre ich gerade die Anleitung zum Bingo erklären. Es sitzen schon viele Kinder bei ihr im großen Esszelt.

    Bonzo wird heute mit einer großen Truppe auf Nachtwanderung gehen. Der Mond scheint heute sehr hell, damit die wunderschöne Atmosphäre im Canyon noch besonderer wird. Man munkelt, dass sie vielleicht sogar im Mondlicht schwimmen gehen werden.

    Ach, übrigens der Spruch des Tages lautete heute: „Du kannst nur gewinnen, wenn dein Mut zu siegen größer ist als deine Angst vor dem Verlieren.“

    ….und keine Sorge, heute gab es für die Hungrigen noch einmal Nachschlag von heute Mittag.

  • Montag, 27.07.2026 – Kanutourentag

    Heute am sehr frühen Morgen haben sich unsere Fahrer Gerd und Volker mit unseren Kanus auf den Weg nach Vallon-Pont-d’Arc gemacht. Die große Kanutour eignet sich nur für wirklich sichere Kanufahrer. Es sind mehr als 30 km Strecke und es gibt so einige Spezialstellen, die sich nur für geübte Kanuten eignen. Von daher sind heute Morgen nur die wirklich geeigneten Kinder losgefahren. In diesem Jahr waren das tatsächlich nicht ganz so viele. Mitgefahren sind Felix B., Felix F., Fabian B., Arno und Kilyan. Begleitet wurden sie von Mike, Sina, Jacky und Fahrerin Mia.

    Gegen 16 Uhr kehrte die Truppe zurück. Sie berichtete, dass sie ordentlich Gegenwind hatte. Der ein oder andere soll auch gekentert sein. Da die Ardèche in diesem Jahr recht wenig Wasser führt, gab es einige Stellen, an denen die Kanuten aufgesetzt sind. Alles in allem sind aber alle zufrieden in Saint-Martin-d’Ardèche angekommen.

    Von Saint-Martin aus wurden die Kanus entgegengenommen. Die kleine Kanutour beginnt in Saint-Martin und endet hier in Saint-Just. Übernommen haben die Boote Hagen mit Oleksii und Manuel. Hagen meinte, er habe die kleinen Männer gefahren und als Chauffeur fungiert, da die kleinen Arme noch nicht ganz so viel Kraft haben.

    Diana und Marlene hatten das Pech, dass ihr Kanu nicht ganz dicht war und nach und nach Wasser hineinlief. Das Kanu wurde immer schwerfälliger und zunächst dachte der Rest der Kanuten, es läge an den noch ausbaufähigen Fahrkünsten der Mädchen. Erst später bemerkte man, dass das Kanu durch das eingedrungene Wasser viel zu schwer geworden war, um es vernünftig steuern zu können.

    Kreativkünstlerin Rani, Sportanimateurin Inken und Besucherin Mine fuhren ebenfalls die kleine Kanutour mit. Die Kanuten kehrten erst kurz vor dem Abendessen ins Lager zurück.

    Mikes Jungs und Sinas Gruppe wollten heute kein Kanu fahren und blieben deshalb im Lager. Sven nahm die Jungs mit zum Lidl und anschließend sah ich sie am Campingplatzstrand und am Pool. Sinas Gruppe fuhr am Morgen mit mir (Doro) mit den Fahrrädern zum Lidl nach Pont-Saint-Esprit. Am Nachmittag begleitete ich die Gruppe an den Campingplatzstrand. Alessio und Emilia gingen etwas früher, weil sie am Nachmittagsangebot Bogenschießen teilnahmen.

    Die Gruppen von Vanessa, Lena und Jonas begaben sich heute auf die Cascadentour. Die kleinen Mädels waren zwischendurch etwas jammerig, aber am Ende war der Anblick des klaren, kalten Wassers so einladend, dass sie die Strapazen der etwa acht Kilometer langen Wanderung schnell vergessen hatten. Fast alle Kinder sprangen von den Klippen in das kühle Nass und vertrieben sich die Zeit im Wasser.

    Die Kreativ-Lena-Ladies hatten Stifte zum Bemalen von Steinen mit auf die Wanderung genommen und Lena erhielt von den Mädchen einige liebevoll bemalte und beschriftete Steine als Erinnerung.

    Heute gab es zum Abendessen Spaghetti Bolognese mit einem Hauch Provence. Bonzo nennt die Sauce, die er mit Kräutern der Provence verfeinert, auch gerne „provenzalische Sauce“. Die Kinder hatten nach den Touren ordentlich Hunger und am Ende blieb nur ein kleiner Rest übrig.

    Oskar und Jan aus Mikes Gruppe boten heute unserer fleißigen Ilona an, die Herstellung des Popcorns für die heutige Kinonacht zu übernehmen. Sie hatten sich den Spruch des Tages wohl auf die Fahne geschrieben: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

    Die Kinonacht ist bereits in Vorbereitung. Und ich spoilere schon einmal: Gezeigt werden Fack ju Göhte 2 und Kindsköpfe 2.

    Während ich diesen Blog schreibe, höre ich gerade, wie Inken beim Völkerball pfeift. Die Kinder können gar nicht genug davon bekommen. Rani sitzt mir gegenüber und gestaltet mit einigen Kindern noch einmal Postkarten. Das wurde ausdrücklich noch einmal gewünscht.

    Morgen ist Staffettentag. Lea aus Lenas Gruppe sitzt gerade neben mir und freut sich schon riesig darauf.

  • Sonntag, 26.07.2026 – St. Martin d‘Ardèche

    Der Morgen startete mit einem etwas längeren Morgenappell…Betty berichtete bereits von der Premierung des Sternenlaufs und der besten Zeugnisse.

    Unser Spruch des Tages lautete: „Jeder Tag ist eine leere Seite – entscheidet selbst, welche Geschichte ihr darauf schreibt.“ Heute stand St. Martin d’Ardèche als Überschrift auf der Seite: Gruppe Jonas machten einen kurzen Abstecher auf den sonntäglichen Markt dort. Sie kauften sich Salami. Die Salami, die es hier gibt, ist besonders und eignet sich gut für einen netten Strandausflug. Jonas‘ Gruppe vertilgten am Stadtstrand von St. Martin d’Ardèche die leckere Spezialität und hatten Wasserspaß. Irgendwie war am Morgen das Flusswasser noch ein bisschen kühl und Lenas girls, die auch am Strand waren, bibberten zunächst etwas, aber dann wurde es wärmer und sie waren alle im Wasser. Anschließend waren sie noch am Pool und am Nachmittag nahmen die kreativen girls an Ranis Bastelangebot teil. Sie bastelten Filz-Schlüsselanhänger. Auch Josy und Lisa aus Gruppe Sina sowie Jan aus Gruppe Mike bastelten mit. Ich hörte das einer derer Väter bald Geburtstag hat… ;-). Lenas ladies spielten im Anschluss das Kartenspiel „Flaschen drehen“. Ich hörte die Mädchen lachen und es machte den Eindruck, als wenn sie sich ordentlich amüsiert hätten dabei.

    Markus ging mit seinen Jungs an den Strand. Sie nahmen im Anschluss ein Mittagessen im Dorf ein…Ratet, was es gab…… natürlich Americains. Ich schätze mal, dass man nach dem Verzehr dieses dekadenten Essens drei Stunden schwimmen müsste, bis die Kalorien wieder verbraucht sind. Aber sie waren ja vorher schon schwimmen. 🙂

    Mike war mit seinen Jungs ebenfalls am Strand. Sie mieteten sich ein Tretboot mit Rutsche und bemühten sich, nicht zu kentern. Ich sah sie in der Ferne schippern.

    Vanessa, Sven, Mine und ich (Doro) gingen über den Markt. Begleitet wurden wir von Oleksii, Manuel und Vicky. Oleksii hat sich eine flotte schnelle Brille gekauft.

    Diese Brillen sind bei unseren Kindern schon ein paar Jahre lang sehr angesagt und Oleksii sieht richtig cool aus damit. Die anderen girls von Vanessa gingen mit den anderen direkt an den Strand. Als dann die ganze Gruppe komplett war, übte Vanessas Gruppe für die Stafette schon einmal die Pyramide. Fotos von der Pyramide möchte ich hier noch nicht vorweg nehmen, denn die Stafette findet erst in der kommenden Woche statt.

    Hagen, war mit Sijan zunächst einmal alleine am Strand. Die anderen kamen nach dem Marktbesuch und einem Drink im Café nach und die kleinen Männer mieteten sich auch ein Tretboot. Ich hörte, dass Mike Jungs, erfolglos versuchten das Boot der kleinen Männer zu kentern. Im Anschluss spielte Hagen mit den Kindern noch eine Runde Karten.

    Zum Abendessen gab es heute Schnitzel, Püree und Erben und Möhren. Na klar, an einem Sonntag gibt es auch im Zeltlager ein Sonntagsessen. Gerade bietet Inken Fußball an und ich höre hier auf dem Platz tatsächlich nicht so viele Kinderstimmen. Ich denke mal, es sind einige Kinder beim Fußballangebot.

  • Sonntag, 26.07.2026

    Heute morgen möchte ich gern mit einer Zwischeninfo in den Sonntag starten. Wir hatten vor einer Woche den Sternenlauf und beim Morgenappell kürten wir heute die Sieger. Den ersten Platz belegten die Löwen – Bend, Kilyan, Felix F., Lucy, Alessio und Enna. Jeder Sieger bekam eine riesige Flasche Oasis überreicht und sie freuten sich sehr darüber.

    Vor den Ferien hatten wir euch dazu aufgerufen, uns eure Zeugnisse zu schicken. Und was sollen wir sagen, viele Zeugnise haben wir erhalten und 13 Zeugnisse kamen in die engere Auswahl – und heute hatte ich endlich die Zeit, sie in Ruhe auszuwerten.

    Von der Grundschule bis zur 12. Klasse war alles vertreten. Eines können wir mit voller Überzeugung sagen: Ihr könnt wirklich stolz auf euch sein! Es waren tolle Leistungen dabei und wir freuen uns riesig, dass ihr euch so ins Zeug gelegt habt.

    Natürlich möchten wir die besten Durchschnittsnoten auch belohnen. Deshalb erhalten unsere Top 3 Einkaufsgutscheine für die Rathausgalerie in Leverkusen:

    🥇 1. Platz: Gutschein über 50 €
    🥈 2. Platz: Gutschein über 30 €
    🥉 3. Platz: Gutschein über 20 €

    Hier sind unsere Gewinnerinnen und Gewinner:

    🥇 1. Platz: Mika Itzwerth


    🥈 2. Platz: Kilyan Öner


    🥉 3. Platz: Luzie Balduan

    Allen anderen möchten wir aber ebenfalls ein großes Lob aussprechen. Eure Zeugnisse waren wirklich klasse und zeigen, wie viel ihr im vergangenen Schuljahr geleistet habt. Macht genauso weiter – wir sind stolz auf euch! 👏📚🎉




  • Samstag, 25.07.2026 – Markttag in Pont St. Esprit

    Wir starteten den Tag mit zwei Geburtstagen. Tim aus Gruppe Jonas ist heute 14 Jahre geworden. Außerdem graturlieren wir Edith herzlich- sie feiert heute ihren 60sten Geburtstag.

    Samstag ist schon seit je her der Tag des Marktes. Im benachbarten Ort Pont St. Esprit findet jeden Samstag ein provenzalischer Markt statt. Circa 200 Ausstellen bieten dort Ihre Ware an. Der Markt gehört zu den beliebtesten und lebendigsten Märkten der Region. Wir sind mit allen Kindern dort gewesen und ich sah das ein oder andere Souvenir bei den Kindern.

    Gegen 14 Uhr waren alle Kinder wieder im Lager. Die Wettervorhersage sagte für den Nachmittag Regen an. Mikes Gruppe hatte um das Zelt herum einen Graben gestaltet. Sie versuchten Ihre Dienstleistung an andere Zelte zu verkaufen, jedoch haben sie am Ende nichts verdienen können. Vielleicht hatten sie sich auch den Spruch des Tages auf die Fahne geschrieben: „Hab keine Angst vor schwierigen Aufgaben. Traut euch einfach den ersten Schritt und ihr werdet sehen, wie leicht es ist.“ Offensichtlich fiel es Mikes Jungs leicht…;-)

    Wir gingen also, statt Gräben um die Zelte zu ziehen, sicherheitshalber mit allen Kindern zur Rezeption und nahmen Entertainmentmaterial mit. Ich selber (Doro) habe zusammen mit Rani und den Kindern Steine bemalt.

    Die Kinder haben die Steine echt sehr schön gestaltet. Gesammelt hatten sie die Steine selber bei den Ausflügen der letzten Woche.

    Außerdem haben die Kinder Dart gespielt, Skyjo und Imposter. Ich sah auch, wie es einen Contest im Armdrücken gab. Ins Finale kamen Fahrer Mike und Gruppenleiter Hagen.

    Aber Lian hatte auch ganz schön Power und auch Emilia hat sich gut geschlagen. Schlussendlich hat es gar nicht lange geregnet und vor dem Abendbrot war es dann bei uns sehr drückend.

    Zum Abendbrot gab es einen provenzalischen Gemüseeintopf.

    Nachher wird noch einmal auf dringenden Wunsch der Kinder Völkerball gespielt. Mia bietet gleich noch Bänder knüpfen an. Schon im letzten Jahr war dies sehr beliebt bei den Kindern und wie ich hörte, gibt es heute auch ein Tutorial für Fortgeschrittene von Mia.

    Gruppe Jonas ließen heute das Abendessen aus und gingen zu Ehren Tim Burger und Pommes essen. Ich hörte, es war sehr lecker!

  • Freitag, 24.07.2026 – ein wenig Kultur schadet nie…

    Heute ganz früh am Morgen brach fast das ganze Lager nach Avignon auf. Schon um 6:30 Uhr machten sich unsere Fahrer mit den Kindern nebst Leitern sowie Rani, Anna und Inken auf den Weg in diese schöne südfranzösische Großstadt.

    Der Morgenappell fand in Avignon statt  und läutete dem Spruch des Tages den Kulturtrip ein:

    „Du kannst heute etwas schaffen, worauf du morgen stolz sein wirst.“

    In diesem Jahr zieht das berühmte Festival d’Avignon zu seiner historischen 80. Jubiläumsaufgabe Besucher aus aller Welt an. Das Programm bietet ein breites Spektrum von zeitgenössischem Theater und Tanz bis hin zu Lesungen und experimentellen Performances. Ich hörte, dass in den Straßen viel los war und die Künstler Werbung machten. Die Veranstaltungen finden aufgrund der Hitze erst in den Nachmittags- und Abendstunden statt.

    Die kleinen Männer von Hagen sind heute hier im Lager geblieben. Hagen, Manuel und Oleksii haben sich die Räder geschnappt und sind an den Strand von St. Martin d’Ardèche gefahren. Hagen erzählte, dass die zwei Jungs vorbildlich gefahren sind. Sian weilte am Vormittag am Pool und hatte Wasserspaß mit den großen Jungs aus Markus‘ Gruppe, die auch im Lager geblieben sind. Später fuhr mit Markus und Besucherin Mine und einigen Kindern mit den Rädern zum Lidl, um die Vorräte aufzustocken.

    Bonzo mimt bei dem Avignon-Ausflug immer den Stadtführer. Er hat sich mit den Jahren ein immenses Wissen über die Highlights der Provence angeeignet und gibt dies mit Freude an die Kinder und Interessierten weiter. Begonnen hat die Führung am Papstpalast (Palais des Papes), dem größten gotischen Gebäude des Mittelalters weltweit, seit 1995 zählt der Palais des Papes zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im 14. Jahrhundert diente die riesige Festung als Residenz für insgesamt neun Päpste. Es schadet also nicht, wenn man das imposante Gebäude einmal gesehen hat.

    Anschließend ging es weiter zum Rocher de Doms. Es handelt sich hier um einen Stadtpark, ähnlich einem englischen Garten und auf einem Hügel gelegen. Im letzten Jahr war der Park wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Umso mehr freute sich Bonzo, dass in diesem Jahr der Zugang wieder möglich war, denn man hat von dort aus einen wunderbaren Blick auf die weltberühmte Brücke von Avignon, dem Wahrzeichen der provenzalischen Stadt. Bonzo informierte nebenbei die Kinder über die zu findenden Baustile der Stadt Avignon und erklärte die Unterschiede. Rathaus und Theater von Avignon sind im neoklassizistischem Stil erbaut, erkennbar an den sehr symmetrischen Formen, typisch für das 18. und das frühe 19. Jahrhundert.

    In den alten Gassen des historischen Zentrums gibt es viele schöne Fotomotive und Bonzo erzählte, dass viele Fotos geschossen wurden. Einige Kinder haben weite Wege zurückgelegt und gelangten bis zu den Mühlengräben an den historischen Stadtmauern.

    Unsere Kinder besichtigen bei diesem Ausflug auch gerne einmal eine Filiale eines weltberühmten Restaurants. Zwar kein Weltkulturerbe, aber dennoch sehr beliebt und im Volksmund Mäcces genannt ;-). Sina erzählte, dass ihre Ladies diese Filiale auch entdeckt hatten und sich dort für einen anschließenden Shoppingbummel stärkten. Die kleinen Ladies aus Vanessas Gruppe haben sich ebenso in den Shops umgeschaut und das ein oder andere eingekauft.

    Die Mädchen von Jacky machten die Kosmetikabteilungen der Geschäfte unsicher und sind nun alle mit Lipgloss versorgt.

    Jonas boys schlenderten noch eine Weile durch das Zentrum und machten es sich in einem Café gemütlich.

    Gegen 15 Uhr kam die Reisegruppe zurück. Viele gingen noch mal zum Pool und kühlten sich ab. In Avignon muss es sehr heiß gewesen sein und genau deshalb sind wir morgens auch so früh abgefahren.

    Inken bot um 16:30 Uhr wieder Völkerball an. Es waren wieder viele Kinder dabei.

    Am Abend servierte das Küchenteam Bonzos legendäre Xabi Alonso Pfanne. Es handelt sich hierbei um eine bunte Gemüsepfanne mit Hähnchen und dem baskischen Gewürz Piment d’espelette.

  • Ein Tag voller Abenteuer, Geburtstagsfreude und kleiner Missgeschicke

    Heute Morgen war es beim Morgenappell ungewöhnlich ruhig. Das lag allerdings nicht daran, dass alle noch geschlafen haben – einige Gruppen waren bereits um 8:00 Uhr auf dem Weg zu den Cascades du Sautadet. Den Appell leitete heute Jonas, der die Daheimgebliebenen mit den wichtigsten Infos für den Tag versorgte.

    Außerdem gab es heute wieder etwas zu feiern: Jojo wurde 12 Jahre alt! Natürlich durfte da unser Geburtstagsständchen nicht fehlen. Mäc hatte sogar einen leckeren Geburtstagskuchen gebacken und Vanessa den Tisch liebevoll geschmückt. So lässt sich Geburtstag im Zeltlager wirklich feiern.

    Zum Abschluss des Appells gab es noch den Spruch des Tages:

    „Manchmal führt der beste Weg nicht zum Ziel, sondern zu den Menschen, mit denen man ihn geht.“

    Ein schöner Gedanke, der heute irgendwie auf alle unsere Touren passte.

    Für die Gruppen von Jacky, Sina, Markus und Mike ging es gemeinsam mit unseren Fahrern zunächst zum Kloster Valbonne. Begleitet wurden sie von Inken, Rani und Doro. Von dort führte die Wanderung durch die Weinberge bis zu den beeindruckenden Cascades du Sautadet.

    Die Cascades gehören zu den schönsten Naturwundern der Region. Der Fluss Cèze hat sich hier über viele Jahrtausende tief in den hellen Kalkstein gegraben und spektakuläre Strudeltöpfe, Felsrinnen und kleine Wasserfälle geschaffen. Ein perfekter Ort zum Schwimmen, Planschen und natürlich auch zum Klippenspringen.

    Genau das wurde dann auch ausgiebig genutzt.

    Für einen der Lacher des Tages sorgte allerdings Jacky. Ihre Musikauswahl wurde von den Mädels kurzerhand als… nun ja… „alte Banger“ abgestempelt. Tja Jacky – willkommen im Club der „Alten“. 😉

    Auch Lian aus Mikes Gruppe sorgte unfreiwillig für Aufregung. Um seinen Unmut über die Musik besonders deutlich zu machen, tat er so, als wolle er sich in den Graben stürzen. Dabei wäre er beinahe tatsächlich abgestürzt. Zum Glück reagierte die Gruppe blitzschnell und hielt ihn fest – anschließend wurde natürlich herzlich über die Aktion gelacht.

    Besonders hervorheben möchten wir heute aber etwas anderes: Die rund sieben Kilometer lange Wanderung verlief völlig ohne Gemecker. Alle hatten gute Laune, genossen die gemeinsame Zeit und erreichten nach etwa zweieinhalb Stunden entspannt die Cascades. Genau so soll es sein!

    Sogar Bonzo schaute heute an den Cascades vorbei. Er hatte sich dort mit einer befreundeten Familie getroffen. Kathi, die früher selbst viele Jahre mit unserem Zeltlager unterwegs war, macht momentan mit ihrer Familie Urlaub in der Gegend. Ein schönes Wiedersehen!

    Kaum fünf Minuten am Wasser angekommen, hatte Jan aus Mikes Gruppe bereits seinen ersten Fisch gefangen. Dieser wurde selbstverständlich mit nach Hause genommen und sogar schon fachgerecht ausgenommen.

    Für die Gruppen von Hagen und Vanessa stand heute der Kletterpark auf dem Programm. Gemeinsam mit Sven ging es hoch hinaus. Zwischen den Baumwipfeln waren Geschicklichkeit, Mut und Gleichgewicht gefragt.

    Wer beim Klettern Hilfe benötigt, ruft übrigens laut „Haribo!“ durch den Wald. Und wer brauchte heute tatsächlich Unterstützung? Natürlich Gruppenleiter Hagen! Er hatte versehentlich eine Sicherheitsleine nicht eingehakt und kam weder vor noch zurück. Die Guides eilten sofort zur Hilfe und befreiten ihn aus seiner misslichen Lage. Danach konnte auch er den Parcours erfolgreich beenden. Spaßig war’s!

    Lenas Girls hatten heute ihre reservierten Kanus und machten eine erste Probefahrt. Lena berichtete anschließend schmunzelnd, dass zwar gepaddelt wurde, die Gruppe sich aber noch nicht ganz für die große Kanutour qualifiziert habe. Macht überhaupt nichts – vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr.

    Am Nachmittag wurde trotzdem nicht langweilig. Die Turnbeutel wurden fertig gestaltet, es wurde gespielt und gemeinsam mit Hagen gesungen. Unterstützung bekamen sie dabei von Vanessas Mädels, sodass der Platz zeitweise in ein kleines Freiluftkonzert verwandelt wurde.

    Nach der Probefahrt wurden die Boote auf unseren Anhänger verladen und von Gerd nach Saint-Martin-d’Ardèche gebracht. Dort wartete bereits die Gruppe von Jonas, die sich für die kleine Kanutour angemeldet hatte.

    Wegen des aktuell niedrigen Wasserstands konnte die Fischtreppe allerdings nicht befahren werden. Also hieß es: Boote ziehen statt fahren.

    Und dann begann das große Verlieren…

    Zuerst verschwand ein Schlappen spurlos in der Ardèche. Trotz intensiver Suche blieb er unauffindbar.

    Kurz darauf kenterte auch noch das Boot von Jonas und Giuseppe. Besonders ärgerlich: Das Handy war nicht gesichert und verschwand ebenfalls im Fluss.

    Jetzt wurde getaucht, gesucht und gehofft.

    Zum Glück hatte Arno den richtigen Riecher – beziehungsweise den richtigen Tauchgang. Tatsächlich fand er das Handy wieder! Da war die Erleichterung natürlich riesengroß. Vielen Dank für diesen Einsatz!

    Währenddessen waren Ilona und ich (Betty) unterwegs, um Mine am Flixbus in Bollène abzuholen. Sie ist eine erfahrene Teamerin und wird unser Team in den kommenden Tagen tatkräftig unterstützen. Schön, dass du da bist, Mine!

    Gestern hatte ich bereits beobachtet, wie viele fleißige Hände Berge von Kartoffeln schälten und schnippelten.

    Heute wussten wir auch warum: Zum Abendessen gab es leckeren Kartoffelsalat mit Brat- und Bockwürstchen. Natürlich wurden auch wieder verschiedene Varianten angeboten, damit wirklich jeder satt und glücklich wird. Ein großes Dankeschön an unser Küchenteam, das sich jeden Tag aufs Neue so viel Mühe gibt.

    Außerdem wurde heute ein heimisches Wildschwein zerlegt. Keine Sorge – wir waren natürlich nicht selbst auf der Jagd. Das Tier stammt von einem Weinbauern aus der Nachbarschaft. Wir sind schon sehr gespannt, welche Köstlichkeiten unsere Küche daraus in den nächsten Tagen zaubern wird.

    Ein weiterer erlebnisreicher Tag neigt sich dem Ende zu. Mit vielen schönen Erinnerungen, einer geretteten Handygeschichte, einem verschwundenen Schlappen und jeder Menge gemeinsamer Erlebnisse freuen wir uns schon auf morgen. 🇫🇷☀️

  • Fotoshooting

    Heute hatten wir ein Fotoshooting. Jetzt kann ich euch unser aktuelles Team vorstellen.

    Weitere Bilder findet ihr unter „Wir über uns